der kritische Konsument unterwegs

1. März 2016, Autor: knoxx

Die Produktion von Dildos, Vibratoren , mothers little helpers, hat auch enorme Fortschritte gemacht. Die alten Plastikteile made in China, batteriebetrieben, wie es sie in den alten Erotikläden am Bahnhof massen- weise gab , in den shops für „Ehehygenie“ , wie es altväterlich hiess, sind zwar schön billig , aber völlig daneben . Nicht nur das das Plastik umweltschädlich und unhygenisch ist, nein, es ist auch nicht bruchfest, was zu üblen Verletzungen führen kann und die Motoren sind eher schwachmatisch. Also 80€ sollte einem ein vernünftiges toy schon wert sein, fand ich nach ausführlichen Testreihen heraus. Mein persönlicher Testsieger war ein handliches Teil mit dem schönen Namen „Tiger“ aus dem Hause „fun factory“, formschön, in pink, lila und petrol erhältlich, kraftvoll und variationsreich im Antrieb. Wie hiess es so schön derzeit „Pack den Tiger in den Tank, heute würde die Geliebte dazu flüstern, Schatz, hol den „Tiger“ aus dem Schrank. – Und sonst…toGo ist völlig out, ebenso Nespresso Kapseln oä…Da bemüht man sich um Umweltschutz und Recycling und dann kommen plötzlich Marketing Strategen daher..und propagieren Kaffeekapseln und coffee to Go..Was diese beiden Scheissideen im den letzten Jahrzehnt bereits angerichtet haben, konnte man gestern -oh Wunder- gleich nach acht im Haushaltscheck auf ARD erfahren., Müll ohne Ende und von Resourcenverschwendung ganz zu schweigen…Reine Geldschneiderei , ein Kilo Espresso kostet mit den hippen Kapseln dann 100€ statt 10€, und selbst die angeblichen Ökokapseln verrotten nicht so einfach und die toGO Becher energieintensiv produziert , müssen verbrannt werden. Hallo Singles/Kaffeefreaks nehmt doch einfach die ollen bewährten Esspressokannen aus Spanien oder Italien, die man einfach auf die Herdplatte stellt. Und to Go-Typen sind moderne Sklaven, die ihr trauriges Dasein auch noch zur Schau stellen..eigentlich völlig unhip ..fuck toGo !

Frieden im Supermarkt

22. Januar 2016, Autor: knoxx

Zwanzig Tage jung ist das Neue Jahr., und fühlt sich doch schon fast „normal“ an…,Ich war auch ganz kurz dabei zum Jahreswechsel am Sielwalleck, und im Gegensatz zum berüchtigten Kölle am Rhein war hier in Bremen Kindergeburtstag unter den wachsamen Augen einiger Dutzend Ordnungshüter. Ist ja auch langweilig immer so doofe Randale aus der Provinz. Die Bremer Polizei hat nur einmal zu Silvester am Eck die Lage fatal unterschätzt, das war als der Penny-Markt geplündert wurde und ausbrannte. Ich glaube es war 1982, als ein winziger Hauch von Anarchie durch Viertel wehte, vermischt mit dem Geruch von Gratis Hansa-Pils. But „where are we now,“ und,..gerade noch unseren David Bowie wehmütig verabschiedet ; vorletzten Mittwoch gab es eine stimmungsvolle Party im Bistro Brazil zum Gedenken an „every aliens favorite cousin“ (Tilda Swinton), nachdem schon mal Lemmy den Gong zur letzten Runde eingeläutet hatte. Es ist immer wieder ein Hallo and Goodbye., nur die Schurken werden partout nicht weniger, auch nicht die Legion der Dummschwätzer aus allen Parteien und die Besserwisser der Stammtische, die Pegidisten, offenen Faschisten. Wäre es nur zu gerne etwas langsamer angegangen, slow food-mässig, entschleunigt..das Neue Jahr. Können wir nicht mal etwas mehr Gelassenheit bewahren, einander zuhören, erst nachdenken , bevor wir unsere hastig zusammengezimmerten Gewissheiten durch die Gegend twittern.Lechts und Rinks kann man da schnell verwechseln…Whats up ? Die RAF steigt aus dem Grabe, Jihadi-John per Drohne weggebomt Gunter Gabriel verlässt „Dschungelcamp“ und 2050 soll es mehr Plastikteilchen als Fische in unseren Meeren geben und Physik -Guru Hawking bestimmt das Risiko einer Katastrophe für die nächsten 1000 Jahre auf „beinahe Gewissheit“. Die Erderwärmung, ein Atomkrieg, durch Gentechnik veursachter Todesvirus oder andere Kollateralschäden durch neue Technologien gehören für ihn zu den existenziellen Gefahren. -War das nicht herrlich, als es „nur“ Naturkatastrophen gab, beautiful Steinzeit, hart aber herzlich..Wo sind wir bloss gelandet, kaum glaublich aber wahr, ausgerechnet ich, muss jetzt unsere Kanzlerin, jawoll „unsere“ Kanzlerin, gegen verbale Amokläufer in Schutz nehmen ! Ja, Herrgottsakramentsnochmal, was wollts denn,der Horstl,der Markus,der Alex,, die Frauke sowieso..? Flüchtling Nr. 200001 darf nicht rein, obwohl er gerade aus `ner Todeszelle geflohen ist, eine geschlossene Grenze mit Bundeswehr gesichert, Natodraht und Schiessbefehl, Schiffe versenken spielen..? Das wäre wäre nicht mehr Ihr Land, hat die Merkel gesagt, und damit hat sie wirklich einmal was Wahres gesagt. Das wäre auch nicht mehr mein Land.

Das Viertel – Anlaufstelle in Bremen für leckere Burger

18. Juli 2015, Autor: Gastautor

Jeder in Bremen kennt den Ortsteil zwischen Ostertor und Steintor, weil er bunt und quirlig ist und zum Bummeln und Verweilen einlädt. Nirgendwo sonst in Bremen kann man an einem Ort so viele Bars, Kneipen, Restaurants und Cafés finden wie im „Viertel“. Kein Wunder also, dass Jung und Alt sich dort zum Plaudern, gemeinsamen Essen und aufn Swutsch gehen trifft. Was viele nicht wissen: Im Viertel kann man auch hervorragende Burger essen. Und wer das Haus nicht verlassen will, der kann sich seinen Burger via Lieferservice bestellen und bis an die Haustür bringen lassen. Die drei besten Burger-Lieferdienste im Viertel sind:

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„we want to paaady..“

25. März 2015, Autor: knoxx

Passend zur bevorstehenden Saison wird die ewige Viertel- Debatte mal wieder neu eröffnet. Wie laut darf es denn bitte nachts im Viertel sein? Wer ist für den Krach after midnight verantwortlich und dafür, dass mein Hauseingang immer wieder als Urinal herhalten muss ? Jetzt, wo die Neustadt als neues „Viertel“ hochgejazzt wird, in der Tat sind viele Kreative wegen der exorbitanten Mieten bereits aus unserem (?) Viertel Richtung Neustadt gezogen, gibts dort nämlich ebenfalls die „Nachbarschaftsklagen“ , die jede Art von „Clubkultur“ im Keim zu ersticken drohen.

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neue Weltunordnung alternativlos

14. September 2014, Autor: knoxx

Nicht nur im Viertel, alles alternativlos. Neue Weltunordnung, alte Baustelle : Isis,IS,Al-Shabab,BokoHaram, Al Quaida , Alquadakar, Rosenthaler Kadakar ( in Fachkreisen einst auch „Kadaver“ genannt) Klingt wie ein paternoster,- nein nicht der altertümliche Aufzug, das alte Kirchengebet.nonstop vor sich hingemurmelt. Kein Frieden auf Erden in Sicht, man mag kaum noch eine Nachrichtensendung im Fernsehen anschauen.Das neue Böse heisst IS und ist das Phänomen der Stunde.Als einziger ernsthaft konkurrierende Dämonengestalt wäre vielleicht noch Wladimir Putin zu erwähnen, währenddessen die nicht minder fürchterlichen Diktatoren Assad und Kim Jong Un gerade mal wieder offline sind.Und man glaubt es kaum, Obama musste nicht nur die Scheisse von George W. auslöffeln, nein dank seiner genialen Berater, zückt auch er nun das Schwert im Kampf gegen „das Böse“ und setzt sich an die Spitze einer Koalition der Guten, der „Willigen“, der Billigen ?..Ich dachte , es sei nun vorbei, mit der Rolle der USA als selbsternannter Weltpolizist?…

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TV-Tipp: Wem gehört die Stadt

19. August 2014, Autor: galeff

19.08.2014 / 22:45 Uhr
Dokumentarfilm im Ersten: Wem gehört die Stadt? Wenn das Geld die Menschen verdrängt

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Wer kann das bezahlen….

19. Juni 2014, Autor: knoxx

Wer schläft  denn da ? Bereits der Verkauf von mindestens 25 Wohneinheiten aus dem Besitz des Blindenvereins an einen privaten Investor konnte sich scheinbar unbemerkt unter den Augen von Politik und Gewoba vollziehen. Nun werden dort die alten  Mieter mit  Mieterhöhungen und Sanierungsplänen stück für Stück vertrieben. —

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Eine andere Sicht….zum Artikel „ich bin eine kleine radikale Minderheit“

8. April 2014, Autor: Suzie Q.

Zum Artikel von knoxx,  siehe unter

http://www.viertel-bremen.de/?p=2112

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Werter knoxx,

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ich bin eine kleine radikale Minderheit…

7. April 2014, Autor: knoxx

Ja es ist bunt im Viertel, darum möchten ja auch soviele hier wohnen. Hier im Viertel, möglichst mitten drin im Geschehen, hier ist was los. Man kann überall zu Fuss hin, zum Arzt, zur Apotheke, ins Kino, ins Theater, in den  Puff, zum Öko-Markt, in die Disco, in den Biosupermarkt,die urige Kneipe, die szenige Bar,das angesagte Restaurant, und wer Kunst liebt , braucht sich nur mal umzuschauen. Frisur , Bäcker, Haushaltswaren, das reinste Paradies, oder auch das Dorf mit Strassenbahn, wie manche Spötter zu sagen pflegen. Mindestens so bunt, wie das Angebot, so auch die Bewohner, bisher jedenfalls.

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Fiktionale Grauzone Tatort

26. Februar 2014, Autor: knoxx

Nachdem nun der erste Bremer Tatort mit Spitzenquote von über 27% aller Zuschauer (mehr als 10Mio. !)teilweise als Promovideo der nicht ganz unbekannten Familie M. niedergemacht wurde, der Film „stigmatisiere“ und sei in seiner Botschaft eher „kontraproduktiv“, wie Staatsrat Holger Münch (ex-Polizeipräsident) kritisch befand, möchte ich nun doch auch mal die Leckerlis hervorheben. Endlich ist Bremen mal wieder im Gespräch, die Kamera hatte ausgezeichnete shots, wie der vom Dach der ehemaligen Getreideverkehrsanlage, so schön ist die Hansestadt, und hat tolle Graffittis, „my only nation is imagination“ und unsere Inga hat endlich mal Flagge gezeigt, da könnten sich manche Richter und Polizisten scheinbar ein Beispiel drannehmen oder ? Nur den Maulwurf, den nützlichen Informanten bei der Behörde, den hat man am Ende verhungern lassen ? Der nächste Strassenfeger kam in Gestalt von Motorsägenlärm daher.

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