Archive for the ‘Allgemeines’ Category

„Gib mir ein Wort…“

Donnerstag, März 8th, 2018

Gib mir ein Wort ,
dass mit Gen…anfängt…, G , E, N,..
Okay, Generation Y, generieren, genau, mal was ganz altes, Generationskonflikt, Generator, Gender, gender studies, gender wahnsinn, Genforscher,Genkatalogisierung,Genpool, Gentrifizierung. Gentrifizierung , auch so ein halbes Unwort, jeder hat es wenigstens einmal gehört, gibt’s in jeder Grossstadt, manche müssen darunter leiden, manche profitieren, also alles wie immer ? Unsere alte Hansestadt wurde im Vergleich zu Berlin, München und Hamburg relativ spät von der Gentrifizierungswelle erwischt.
Erst gab es es dort noch viel Planungsbedarf, verfallene und kriegsbeschädigte Häuser ,Ruinengrundstücke, Baulücken, in den Innenstadtrandlagen, und die Mieten waren ganz im Keller. Daher gesellte sich zu den älteren Bewohnern, bald eine bunte Mischung aus Gastarbeitern, Künstlern, Studenten, und Lebenskünstlern aller Art.
Dann wurde das Gebiet zu einem Sanierungsgebiet erklärt. Die Stadt hatte nach Gründung der Bundesrepublik viele Häuser aufgekauft und keinen Handschlag für Sanierungen verschwendet,, um die nötigen Kahlschläge für eine „autogerechte Stadt“ problemlos abwickeln zu können. Dann gabs eine Bürgerinitiative , die sich erfolgreich gegen gegen eine wahnsinnige Trassenplanung durchgesetzt hatte., „das Viertel“ durfte leben. Natürlich hatten sich auch schon einige Protagonisten zu Spottpreisen einige dieser „Schrotthäuser“ gesichert., doch nun verkaufte die Stadt in den 70 und 80 Jahren nach und nach alle stadteigenen Immobilien zu sehr erschwinglichen Preisen, Akademiker, Lehrer und Beamte einer gewissen Partei bekamen meist die Zuschläge.. In den 90-ern, inzwischen waren die Häuser, meist für 80.000 bis 200000 DM erworben, gut das Doppelte Wert., wurde die Idee einer Sanierungsabgabe nach wütenden Protesten der Betroffenen schleunigst wieder fallengelassen.

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Ein Jahr (..es geht voran..)

Donnerstag, Januar 4th, 2018

Der Sielwall ist wieder freigeschaufelt vom Scherbensalat und dem bräunlich-matschigen Silvestermüll; es gab weder Tote noch Verletzte bei dem sogenannten Feiern um Mitternacht an unserer Kreuzung. Die präventiv aufgefahrene Polizei brauchte nur wenig einzugreifen, um allzu breite Hirnis in Schach zu halten, die trotzdem immer wieder versuchten mit blindlings geworfenen Böllern auf sich aufmerksam zu machen. Ich hatte unser Auto sicherheitshalber beim Sielwallhaus abgestellt, weil davor alles links und rechts des Sielwalls mit absolutem Halteverbot belegt war. Schliesslich war es bei der Polizeiführung Usus geworden, für grössere, bürgerkriegsartige events vorauszuplanen, damit es nicht noch einmal so ausartete, wie einst in den 80-ern. Leider hatte ich die Planungen unterschätzt und noch ein Schild mehr übersehen, die Sperrung erstreckte sich bis zum Krummen Arm ! Et voila`, 23.30 auf dem Weg zum Goetheplatz entdeckte ich die Bescherung, Auto weg : Abgeschleppt ! Mit einem mitfühlenden Taxifahrer zum Abschleppplatz nach Woltmershausen, fortwährend unter Feuerwerksbeschuss, erinnerte fast an Aleppo bei Nacht, nur nicht mit scharfer Munition, wurde ich freundlichst mit einer saftigen Rechnung belohnt, 370€, inklusive Feiertagszuschlag natürlich. Der Rest meiner Silvesterstimmung verpuffte, Plopp, wie eine Seifenblase , das war nun der letzte Arschtritt eines bösen Jahres., in dem sich einige liebe Freunde verabschiedet hatten, Norbert Schütz, der irre Uwe „Kommissar“, Andrea Mix,und dann auf den letzten Drücker noch Hans Meister, ein alter Freund aus Hamburg und völlig unerwartet der allseits beliebte Sean-Patric, unser eifriger Viertel-Konzertveranstalter. Ohne Norbert und Sean-Patric klafft in unserer Veranstaltungsscene ein gähnendes Loch, und es bleibt nur die Hoffnung, „Rock`n Roll is here to stay…“ Wer übernimmt den Stab ?..Dabei hatte doch alles so fröhlich begonnen mit Bärbels 60. im „Lustigen Schuster“, mit vielen alten Bekannten. Und als dann noch Obama in seiner letzen Amtshandlung Chelsea Manning und 1352 weitere Häftlinge begnadigte, insgesamt soviel wie die letzten 12 scheidenen US-Päsidenten vor ihm, da wurde einem noch einmal warm um`s Herz, insgesamt war er doch ein „Guter “ gewesen. Als sein Nachfolger, der mit der toten Katze auf dem Kopf, dann am nächsten Tag, mit „America first“ in unseren Stuben hereinbrach, da war es mit dem Frohsinn dann doch vorbei.Fortan verbreitet der Comicpräsident via Twitter natürlich, seine inhaltsleren Durchhalteparolen, „we`ll make America great again..“, wo bitte gehts hier nach Hollywood ? Das dann auch der verbittert vergreiste Ex-Kanzler Kohl verschied, war da schon fast Nebensache, Als „Birne“ ,unversöhnlicher Patriarch und „Bimbeskanzler“ hatte der selbst sein Denkmal als Wiedervereinigungskanzler angesägt.- Nee, im Steintor florierte weiter das Wirtschaftswunder, eine neue Kneipe nach der anderen, dazwischen all die „Wirtschaftsflüchtlinge“, meist an der dunklen Hautfarbe zu erkennen, die sich das übliche Katz-und Maus Spiel mit der Polizei lieferten. Dass der Gesetzgeber selbst für diesen überflüssigen, kriminogenen Schwarzmarkt verantwortlich zeichnet, ist ja inzwischen ein alter Hut. Jedoch das Drogenprohibitionsgesetz steht weiterhin unverrückbar, dank der einschlägigen Lobby und die internationalen Kartelle sind zufrieden.. Eine Wutbürgerinitiative machte auch wieder von sich reden, das Viertel sei zu laut, zu schmutzig und sowieso zu kriminell, also business as usual. Dann gabs noch den Krach um die Pfründe der „Breminale“, wem gehört diese erfolgreiche Kulturveranstaltung denn nun ? Eigentlich war das ja mal eine kommunale Kulturveranstaltung (mit Bier &Bratwurst natürlich auch), die als „Weserlust“ schon viel Anklang fand, was jedoch auf keine grosse Liebe in der stadtbremischen Verwaltung stiess.  Also vergab man grosszügig die zukünftige Planung und Durchführung an Betreiber aus der sog. alternativen Szene., die ua mit dem Lagerhaus vernetzt waren.Umtriebig handelten die sich auch noch für ihre aufopfernde Veranstaltungsbereitschaft, eine ewige Konzession zur Durchführung des Flohmarktes auf der Bürgerweide ein. Dann gründete man eine GmbH und liess sich schlauerweise die Namensrechte „Breminale“schützen und nun zankten sich die Kinder mit den Vätern, wer denn nun die Hoheit über den grossen Topf haben solle. Alternatives Business eben, und der Inhaber der rechtlich-geschützten Namensrechte sass natürlich am längeren Hebel. Es sei denn, man hätte den Mut zu einem ganz neuen Namen für dieses alternative &  auch höchstkommerzielle Event gefunden.- Dann gründete sich noch eine Initiative, die „die Mauer muss weg forderte“, diesmal nicht am Brandenburger Tor, sondern an der „Helene.“ Dieses grafittiverzierte Mauerstück, Überrest einer kaiserlichen Polizeiwache aus dem vorletzten Jahrhundert , hatte sich immer mehr als Schutzwall für allerlei lichtscheues Gesindel und wildeMülldeponie entwickelt, und nach einer spektakulären Messerstecherei vor dem „Swing „, war etlichen Anwohnern der Kragen geplatzt, und wusste alsbald den Innensenator hinter sich. Vielleicht findet sich noch ein findiger Geschäftsmann ,der sich die buntbemalten Mauerstücke  nach dem Abriss von der Stadt sichert, und sie dann , wie damals in Berlin an Touristen verscherbelt.Wäre das nicht  ein Tip für die Bremen-Werbung, ein Mauerrest  von der berüchtigten Helenenstrasse , käuflich zu erwerben ?. Schliesslich war  diese Strasse der „käuflichen Liebe „einst ein Vorzeigeprojekt , zum Schutze und zum Wohle der „Strassendirnen“ gewesen.- Und übrigens  der legendäre „Römer“ , Wohnzimmer einiger Viertelgenerationen , ähnlich wie die „Eule“, die immer wieder mit tollen Konzerten glänzt, danke Pietsch , hat nach einigen Monaten Leerstand, einen neuen , jung-dynamischen Betreiber gefunden., man munkelt was von Ex-Leitplanke, wäre ja richtig super.- Trotzdem , 2017,  Du hast   böse Geschichte gemacht…., es kann  also nur besser werden für uns alle…..und Norbert und  Sean-Patric..hoch die Tassen and good sail forever !

Viertel statt Amazon …

Donnerstag, März 2nd, 2017

Ist das nicht gut :ich brauche kein Amazon …und ich vermisse nichts…300m zum Golden Shop, music, underground, subversives , scene..250m zum Ostertorbuchladen Kunst und Kultur, 400 m zur Humboldtbuchhandlung für alle literarischen Neuerscheinungen.Und für die Ohren, 400m bis Ear und Überschall, und 1km zu Hot Shot, Ja, und auch zu meinem favorierten. Antiquariat für Raritäten und Schnäppchen an der Bischofsnadel ist es nur ein Katzensprung.

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es liegt ein Trauerflor über dem Viertel…

Donnerstag, März 2nd, 2017

Alles fühlt sich so merkwürdig fremd an auf einmal, irgend etwas ist so anders. Der Tod ist wieder einmal durchs Viertel geschlichen und hat sich eine allseits bekannte und beliebte Viertelpersönlichkeit herausgepickt. Einfach so, willkürlich, völlig unsportlich, wie Norbert gesagt hätte, ein grobes Foul.

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der kritische Konsument unterwegs

Dienstag, März 1st, 2016

Die Produktion von Dildos, Vibratoren , mothers little helpers, hat auch enorme Fortschritte gemacht. Die alten Plastikteile made in China, batteriebetrieben, wie es sie in den alten Erotikläden am Bahnhof massen- weise gab , in den shops für „Ehehygenie“ , wie es altväterlich hiess, sind zwar schön billig , aber völlig daneben . Nicht nur das das Plastik umweltschädlich und unhygenisch ist, nein, es ist auch nicht bruchfest, was zu üblen Verletzungen führen kann und die Motoren sind eher schwachmatisch.

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Frieden im Supermarkt

Freitag, Januar 22nd, 2016

Zwanzig Tage jung ist das Neue Jahr., und fühlt sich doch schon fast „normal“ an…,Ich war auch ganz kurz dabei zum Jahreswechsel am Sielwalleck, und im Gegensatz zum berüchtigten Kölle am Rhein war hier in Bremen Kindergeburtstag unter den wachsamen Augen einiger Dutzend Ordnungshüter. Ist ja auch langweilig immer so doofe Randale aus der Provinz. Die Bremer Polizei hat nur einmal zu Silvester am Eck die Lage fatal unterschätzt, das war als der Penny-Markt geplündert wurde und ausbrannte.

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Das Viertel – Anlaufstelle in Bremen für leckere Burger

Samstag, Juli 18th, 2015

Jeder in Bremen kennt den Ortsteil zwischen Ostertor und Steintor, weil er bunt und quirlig ist und zum Bummeln und Verweilen einlädt. Nirgendwo sonst in Bremen kann man an einem Ort so viele Bars, Kneipen, Restaurants und Cafés finden wie im „Viertel“. Kein Wunder also, dass Jung und Alt sich dort zum Plaudern, gemeinsamen Essen und aufn Swutsch gehen trifft. Was viele nicht wissen: Im Viertel kann man auch hervorragende Burger essen. Und wer das Haus nicht verlassen will, der kann sich seinen Burger via Lieferservice bestellen und bis an die Haustür bringen lassen. Die drei besten Burger-Lieferdienste im Viertel sind:

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„we want to paaady..“

Mittwoch, März 25th, 2015

Passend zur bevorstehenden Saison wird die ewige Viertel- Debatte mal wieder neu eröffnet. Wie laut darf es denn bitte nachts im Viertel sein? Wer ist für den Krach after midnight verantwortlich und dafür, dass mein Hauseingang immer wieder als Urinal herhalten muss ? Jetzt, wo die Neustadt als neues „Viertel“ hochgejazzt wird, in der Tat sind viele Kreative wegen der exorbitanten Mieten bereits aus unserem (?) Viertel Richtung Neustadt gezogen, gibts dort nämlich ebenfalls die „Nachbarschaftsklagen“ , die jede Art von „Clubkultur“ im Keim zu ersticken drohen.

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neue Weltunordnung alternativlos

Sonntag, September 14th, 2014

Nicht nur im Viertel, alles alternativlos. Neue Weltunordnung, alte Baustelle : Isis,IS,Al-Shabab,BokoHaram, Al Quaida , Alquadakar, Rosenthaler Kadakar ( in Fachkreisen einst auch „Kadaver“ genannt) Klingt wie ein paternoster,- nein nicht der altertümliche Aufzug, das alte Kirchengebet.nonstop vor sich hingemurmelt. Kein Frieden auf Erden in Sicht, man mag kaum noch eine Nachrichtensendung im Fernsehen anschauen.Das neue Böse heisst IS und ist das Phänomen der Stunde.Als einziger ernsthaft konkurrierende Dämonengestalt wäre vielleicht noch Wladimir Putin zu erwähnen, währenddessen die nicht minder fürchterlichen Diktatoren Assad und Kim Jong Un gerade mal wieder offline sind.Und man glaubt es kaum, Obama musste nicht nur die Scheisse von George W. auslöffeln, nein dank seiner genialen Berater, zückt auch er nun das Schwert im Kampf gegen „das Böse“ und setzt sich an die Spitze einer Koalition der Guten, der „Willigen“, der Billigen ?..Ich dachte , es sei nun vorbei, mit der Rolle der USA als selbsternannter Weltpolizist?…

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TV-Tipp: Wem gehört die Stadt

Dienstag, August 19th, 2014

19.08.2014 / 22:45 Uhr
Dokumentarfilm im Ersten: Wem gehört die Stadt? Wenn das Geld die Menschen verdrängt

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