Archive for the ‘Allgemeines’ Category

TV-Tipp: Wem gehört die Stadt

Dienstag, August 19th, 2014

19.08.2014 / 22:45 Uhr
Dokumentarfilm im Ersten: Wem gehört die Stadt? Wenn das Geld die Menschen verdrängt

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Wer kann das bezahlen….

Donnerstag, Juni 19th, 2014

Wer schläft  denn da ? Bereits der Verkauf von mindestens 25 Wohneinheiten aus dem Besitz des Blindenvereins an einen privaten Investor konnte sich scheinbar unbemerkt unter den Augen von Politik und Gewoba vollziehen. Nun werden dort die alten  Mieter mit  Mieterhöhungen und Sanierungsplänen stück für Stück vertrieben. —

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Eine andere Sicht….zum Artikel „ich bin eine kleine radikale Minderheit“

Dienstag, April 8th, 2014

Zum Artikel von knoxx,  siehe unter

http://www.viertel-bremen.de/?p=2112

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Werter knoxx,

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ich bin eine kleine radikale Minderheit…

Montag, April 7th, 2014

Ja es ist bunt im Viertel, darum möchten ja auch soviele hier wohnen. Hier im Viertel, möglichst mitten drin im Geschehen, hier ist was los. Man kann überall zu Fuss hin, zum Arzt, zur Apotheke, ins Kino, ins Theater, in den  Puff, zum Öko-Markt, in die Disco, in den Biosupermarkt,die urige Kneipe, die szenige Bar,das angesagte Restaurant, und wer Kunst liebt , braucht sich nur mal umzuschauen. Frisur , Bäcker, Haushaltswaren, das reinste Paradies, oder auch das Dorf mit Strassenbahn, wie manche Spötter zu sagen pflegen. Mindestens so bunt, wie das Angebot, so auch die Bewohner, bisher jedenfalls.

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Fiktionale Grauzone Tatort

Mittwoch, Februar 26th, 2014

Nachdem nun der erste Bremer Tatort mit Spitzenquote von über 27% aller Zuschauer (mehr als 10Mio. !)teilweise als Promovideo der nicht ganz unbekannten Familie M. niedergemacht wurde, der Film „stigmatisiere“ und sei in seiner Botschaft eher „kontraproduktiv“, wie Staatsrat Holger Münch (ex-Polizeipräsident) kritisch befand, möchte ich nun doch auch mal die Leckerlis hervorheben. Endlich ist Bremen mal wieder im Gespräch, die Kamera hatte ausgezeichnete shots, wie der vom Dach der ehemaligen Getreideverkehrsanlage, so schön ist die Hansestadt, und hat tolle Graffittis, „my only nation is imagination“ und unsere Inga hat endlich mal Flagge gezeigt, da könnten sich manche Richter und Polizisten scheinbar ein Beispiel drannehmen oder ? Nur den Maulwurf, den nützlichen Informanten bei der Behörde, den hat man am Ende verhungern lassen ? Der nächste Strassenfeger kam in Gestalt von Motorsägenlärm daher.

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global gentrifizierter homo economicus

Donnerstag, Februar 13th, 2014

Gottseidank leben wir nicht in der Schweiz. Dort sieht man deutlich , wie leicht es rechte Rattenfänger mit dem Volk haben. Es herrscht allerorten Verunsicherung in Bezug auf ein freizügiges Europa und diffuse Ängste vor Verlust des relativen Wohlstands grassieren. So kommt es , dass rechtspopulistische Parteien passend zur Europawahl einen  Aufwind verspüren.  Es kann einem schon übel werden, wenn man diesen Alfred E. Neumann alias Prof. Bernd Lucke von der AfD händchenhaltend mit Roger Köppel in einer TV-talkshow sieht.. – Hier im Viertel ist alles ganz anders, von der Globalisierung bleiben vielleicht die afrikanischen dealer hängen, deren Väter in der Heimat vielleicht einmal als Bauern oder Fischer ihr Brot verdient haben. Von der „Gentrification“ bekommen wir allerdings um so mehr mit, wenn wir hier versuchen eine neue Wohnung zu finden : Der Markt scheint für Normalverbraucher leergefegt.

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Nordwestradio unterwegs: Wenn die Mieten immer höher steigen

Dienstag, Januar 28th, 2014

Kann und soll die Politik hier eingreifen?

Die Finanzkrise hat auch in Bremen die Immobilienpreise und die Wohnungsmieten nach oben getrieben. Vor allem in den besonders beliebten Stadtteilen wie Mitte/Östliche Vorstadt, Findorff und in der Neustadt klettern die Mieten immer höher.

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Infos zum Thema Mietpreisbremse und Wohnungsnot in Bremen

Dienstag, Januar 28th, 2014

Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

Lohse fordert klare bundesweite Regelung für Mietpreisbremse

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erfreulicher Leerstand im Viertel

Dienstag, Januar 21st, 2014

Augenscheinlich hat die Gier einiger Immoblienbesitzer im verein mit einem mörderischen Verdrängungswettbewerb nun allmählich dazu geführt, dass der Leerstand von Ladenimmobilien im Viertel wieder zunimmt. So zählte ich jüngst auf einer Exkursion zwischen Goethetheater und St.Jürgen Strasse wieder mehr als 8 Leerstände. Ja wozu auch noch ´ne Boutique, noch`n Supermarkt, noch `ne Kneipe, wenn alles schon in x-facher Ausprägung vorhanden ist ? Jetzt habe ichs, wir bräuchten noch n Handyladen, einen Friseur, und dringend einen Schuhladen, ja und ne Striptease-Bar vermissen wir schon seit 1980 ! —Ihr schüttelt den Kopf ?- Also was dann. Mehr Handwerk, Kunsthandwerk, second-Läden ? Alles schön & gut, die verlangten Mieten stehen dem jedoch diametral entgegen . Die Malene hat auch wieder dicht gemacht, ideale Lage, jedoch zu hohe Betriebskosten. Immer dasselbe ,Spekulanten erwerben teure Objekte und wälzen die Kosten auf die künftigen Mieter ab, bisher hat dieses Modell ja augenscheinlich funktioniert. Fragt sich wielange noch ?

ein Jahr der Spekulanten

Samstag, Dezember 28th, 2013

Über Mietwucher im Viertel haben wir gerade jüngst in letzter Zeit viel gelesen. Sogar Deutschlands berühmteste Wandzeitung BILDete sich weiter ,“wird der O-weg bald zur Obernstrasse?“ In der Tat, sieht man alte Filme über das Viertel, wie auf youtube einer kursiert, dann kann man schon in Wehmut verfallen oder in sein Bierglas lallen.Jedoch schaut man genauer hin, obsiegen manchmal auch alte gewachsene Strukturen : quasi als Kind des Kulturzentrums Lagerhaus entstand ein erfolgreiches Hostel „das Townside“, ein veganes Restaurant entstand am O,-weg, die Lila Eule brummt mit frischem Elan, und die Aucoop renoviert und findet neue Betätigungsfelder. Auch unser Tante Emma-Laden Holtorf fand mutige neue Betreiber und in der ex“-Kapelle“, ex-„Schweinske“, ex „-Renoir“, ex- „im Viertel“ am windigen Eck hat sich jetzt als letzter Versuch die „Malene“ hingeräkelt, well done Malene hier liegst du richtig. Wenn sich jetzt das Viertel noch zur Smartphonefreien Zone erklären würde , ein Mietenmoratorium durchkämeund Edward Snowdon Asyl bekäme, dann könnten wir alle auf der „No showdown für Snowden“ Party zu Silvester im „Brazil“ anstossen.