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	<title>Viertel Bremen Blog</title>
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		<title>Was geht &#8230; am &#8220;Corner&#8221;?</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 07:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>knoxx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Jajaja, unser altes H-Corner, das berüchtigte Sielwalleck, anarchistischer Knotenpunkt von einst, erlebt eine neue Dekadenz. Die jetzigen Herrscher, der Taksim-Clan aus dem schönen takatukaLand und Freund Yussuf der Muffelige, streiten über die Vorherrschaft über den jugendlichen Nachwuchs in der Szene. Wer darf No-1-Supporter sein, mit so koscheren Sachen wie Alk &#38; Sprit, und Bier und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jajaja, unser altes H-Corner, das berüchtigte Sielwalleck, anarchistischer Knotenpunkt von einst, erlebt eine neue Dekadenz. Die jetzigen Herrscher, der Taksim-Clan aus dem schönen takatukaLand und Freund Yussuf der Muffelige, streiten über die Vorherrschaft über den jugendlichen Nachwuchs in der Szene. Wer darf No-1-Supporter sein, mit so koscheren Sachen wie Alk &amp; Sprit, und Bier und Cola, und llalala und drops, und alles wie an Rudis Resterampe zum Schleuderpreis. Die Taksims haben die Nase ganz vorn mit ihrem neuesten Coup: erst &#8220;Taco&#8221; übernehmen, dann das ehemalige &#8220;Exil&#8221;, was lange leer stand, zwischenzeitlicher &#8220;Musikclub&#8221;, vom iranischen Hausbesitzer dazu anmieten, Taco-Imbiss dichtmachen, Schnaps und Beer zu Dumpingpreisen rein, im Leerstand nebenan einen trendigen Electro-Goa-Techno Club für die jugendliche Kundschaft initiieren, die sich kein Becks für 2,50 und mehr in den Kneipen nebenan leisten können. Alles von oben voll legal. Denn Kiffen ist selbstverständlich da auch streng verboten. Wie gesagt, offiziell nur Billig-Alk und zwar nonstop. </p>
<p><span id="more-967"></span></p>
<p>Ich wäre &#8211; meine bescheidene anarchistische Meinung &#8211; für ein Legalize von allen Drogen ab 18, und zwar über lizensierte Abgabestellen, da bleibt der Stoff sauber und es gäbe nicht die parasitären Zwischenhändler, gemeinhin &#8220;Dealer&#8221;, und außerdem sehe ich die momentane Überschwemmung mit Alkohol als äußerst gefährlich für ein waches und klares Bewusstsein in diesen Krisenzeiten. Also girls and boys, sauft Euch nicht so oft die Rübe weg! Und trotzdem viel Spaß im neuen Treff, der da heißen könnte &#8220;Lichtschranke&#8221; (?), &#8220;Antrieb&#8221; (?) und Respekt für die jugendlichen Betreiber. Nachdem die blinden Behörden, die Schließung des &#8220;Lonely Planet Boy&#8221; veranlasst hatten, musste es ja einen neuen Platz geben, &#8220;Sielwallhaus&#8221; und &#8220;Friese&#8221;, deckt nicht alles ab.</p>
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		<title>Alles verläuft nach Plan</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 12:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Viertel-Geschehen]]></category>

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Wo gestorben wird, da wird auch allzu bald vergessen. Wo einst das Lonely Planet Boy war, locken nun die Zocker, und auf der Seite www.viertelfest-bremen.de erinnert nichts mehr an Günther Kahrs, obwohl das diesjährige Viertelfest doch am 27. August beginnt, auf den Tag genau ein Jahr nach der Beerdigung von Meister Propper. Nur am Sielwall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_958" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://wp1105026.wp140.webpack.hosteurope.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/meisterpropper.jpg"><img class="size-full wp-image-958" src="http://wp1105026.wp140.webpack.hosteurope.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/meisterpropper.jpg" alt="Meister Propper (Collage: hella, 2009)" width="450" height="676" /></a><p class="wp-caption-text">Meister Propper (Collage: hella, 2009)</p></div>
<p><span id="more-960"></span></p>
<p>Wo gestorben wird, da wird auch allzu bald vergessen. Wo einst das <strong>Lonely Planet Boy</strong> war, locken nun die Zocker, und auf der Seite <a href="http://www.viertelfest-bremen.de/index.html">www.viertelfest-bremen.de</a> erinnert nichts mehr an <strong><a href="http://www.taz.de/1/nord/bremen/artikel/1/meister-propper-wird-vermisst/">Günther Kahrs</a></strong>, obwohl das diesjährige Viertelfest doch am 27. August beginnt, auf den Tag genau ein Jahr nach der Beerdigung von <strong>Meister Propper</strong>. Nur am Sielwall ist noch sein Konterfei zu sehen, weil ich 6 Tage später den Hausmeister, der gerade dabei war, das Styropor-Objekt von der Fassade zu fitzeln, inständig gebeten habe, es dort zu lassen. Doch wer würde es vermissen? Und wer wird Meister Propper auf dem Viertelfest vermissen? Gewiß keiner von denen, die sich nur amüsieren wollen; und das sind die meisten. Erst wenn alle tot sind, ohne die das Ostertor und das Steintor nie zum <em>Viertel</em> geworden wäre, werden sie sich ganz allmählich nach den alten Zeiten sehnen, als es dort noch nicht so blitzsauber und so brav zuging wie in den Bio-Supermärkten, die nun all die kleinen Läden mit Namen wie <em>Kraut &amp; Rüben</em> verdrängen, so wie jetzt, während ich dies schreibe, aus dem Radio die Meldung kommt, der Nordflügel des schönen alten Stuttgarter Hauptbahnhofs werde seit heute morgen <em>überraschend</em> abgerissen.</p>
<p>Alles verläuft nach Plan.</p>
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		<title>Chance 2000 +++ Goodbye! &#8230; und die Sense schwingt rund.</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 06:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>knoxx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, so isses &#8211; gestorben wird überall, &#8211; nicht nur im Fernsehen, irgendwo da unten, Afghanistan oder jetzt in Pakistan, in Afrika sowieso andauernd. Diesmal war&#8217;s der Christoph, der unermüdliche Selbstdarsteller und wichtige Provokateur. Ich war ihm durch das Schangse-Projekt begegnet, fand das damals reine PR in eigener Sache,  sorry Christoph, das war zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, so isses &#8211; gestorben wird überall, &#8211; nicht nur im Fernsehen, irgendwo da unten, Afghanistan oder jetzt in Pakistan, in Afrika sowieso andauernd. Diesmal war&#8217;s der Christoph, der unermüdliche Selbstdarsteller und wichtige Provokateur. Ich war ihm durch das Schangse-Projekt begegnet, fand das damals reine PR in eigener Sache,  sorry Christoph, das war zu kurz gegriffen. Und jetzt geht diese erste Dekade schon wieder zu Ende. Donnerstag verstarb unser oller &#8220;Anarcho-Pastor&#8221;, Wofgang Schiesches, dann am Freitag der umtriebige Günther P., genannt Pimms oder Pimpz (?), von der Schlüter-Humboldt-Galerie, dem früher mal das jetzige &#8220;Calvera&#8221; (ehemals  Callas) gehörte, als es noch  &#8220;Blues-In&#8221; hieß, wo alles einmal anfing mit den langhaarigen Jungs und den neuen  Klängen. Nun, wie ich on the road erfuhr, verstarb auch noch Jens Hubi, bekannt von den &#8220;Höfen&#8221; und seinem Partymachen mit 42 (?) an Herzversagen, diesmal waren es zuviele Nasen und Pillen und Alk. Sowas passiert dann,-  tja Krebs, Leberzirrhose, Überdosis, Schlaganfall, was sollte auch sonst passieren.</p>
<p><span id="more-954"></span></p>
<p>Mann ist das ein  Montag, der begann auch schon typisch scheiße mit &#8220;I don`t like mondays&#8221; im Radio.</p>
<p>Was haben wir sonst noch zu beerdigen, nochmals, Multi-kulti, schade, war&#8217;n netter Traum. &#8220;Man&#8221;, ich meine die Politik damit, hätte die potentiellen Neubürger zur Kenntnis nehmen sollen, stattdessen wurden sie weggepampert. Sozialhilfe ersetzt keine  Integrations- und Einbürgerungspolitik, im Gegenteil. Vielleicht steckte ja auch Absicht dahinter, &#8211; denn so war und ist unser Gemeinwesen hoffnungslos überbeschäftigt mit allen dazugehörigen Problemen wie Ghettobildung, Armut, Kriminalität. Nun haben wir hier Einwanderer, denen unser Staat, unsere Verfassung, unsere Lebensweise, am Arsch vorbei geht, Hauptsache Satellitenfernseher und Sozi funktionieren. Wer diese Zustände kritisiert, wird ganz schnell in die rechte Ecke gestellt, was für ein Scheiß. Diesen Salonlinken empfehle ich gerne mal ein buntes Wochenende auf und an der Discomeile. Unsere oberen Zehnprozenter leben hingegen beschaulich in ihren beschützten, gutgepflegten Refugien, Oberneuland ist sehr deutsch.</p>
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		<title>Schlingensief verlässt die Weltbühne</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 01:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>galeff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Bekannt durch seine provokative Aktionskunst und seinen moralischen Tatendrang verstarb am Freitag eine große Persönlichkeit, die an das Wahre und Gute im Menschen glaubte und sich energisch für eine gerechte Veränderung der Gesellschaft einsetzte. Der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten, scheinbar unveränderliche Zustände in Frage zu stellen und Randgruppen zu integrieren sind nur einige Dinge, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bekannt durch seine provokative Aktionskunst und seinen moralischen Tatendrang verstarb am Freitag eine große Persönlichkeit, die an das Wahre und Gute im Menschen glaubte und sich energisch für eine gerechte Veränderung der Gesellschaft einsetzte. Der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten, scheinbar unveränderliche Zustände in Frage zu stellen und Randgruppen zu integrieren sind nur einige Dinge, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Schlingensief">Christoph Schlingensiefs</a> Arbeit ausmachten. Ständig auf der Suche nach dem Menschlichen machte er immer wieder mutig und medienwirksam mit scheinbar unsinnigen Aktionen darauf aufmerksam, wie unsinnig unser Gesellschaftssystem inzwischen, von den meisten akzeptiert, geworden ist. </p>
<p><span id="more-942"></span></p>
<p>Unvergessen seine alternative Talkshow &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=AB7AM-rtoPk">Talk 2000</a>&#8220;, unvergessen seine Show &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=aJeh-ACm4h8&#038;feature=related">U 3000</a>&#8220;, unvergessen die &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=yYd0XmtWY3Y">Church Of Fear</a>&#8220;, unvergessen die &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=1UjRSztZsl4">Freakstars 3000</a>&#8220;.</p>
<p>Wer ihn und sein Lebenswerk noch nicht kennt, sollte sich auf den Weg machen. Wer ihn, wie ich, geschätzt und geliebt hat, kann seine Gedanken und Trauer auf der <a href="http://www.schlingensief.com/">Schlingensief-Webseite</a> im Online-Kondolenzbuch hinterlassen.</p>
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		<title>Auf dem Boulevard &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 05:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>knoxx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nacht war etwas anstrengend gewesen, ich wurde mal wieder von unerfreulichen Zukunftsträumen heimgesucht. Das Morgenmeeting meiner Company war auch nicht dazu angetan mich aufzuheitern. Im Abfallkorb auf dem Flur fand ich `ne ziemlich aktuelle BILD und siehe &#8211; es hatte sich nichts verändert. Jungjournalistin Astrid Sievert durfte auf Seite 3, der Bremen-Seite, ausgiebig über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nacht war etwas anstrengend gewesen, ich wurde mal wieder von unerfreulichen Zukunftsträumen heimgesucht. Das Morgenmeeting meiner Company war auch nicht dazu angetan mich aufzuheitern. Im Abfallkorb auf dem Flur fand ich `ne ziemlich aktuelle BILD und siehe &#8211; es hatte sich nichts verändert. Jungjournalistin Astrid Sievert durfte auf Seite 3, der Bremen-Seite, ausgiebig über &#8220;Nerv-Bettler&#8221; und ihre neuestens &#8220;Tricks&#8221; herziehen. Okay zugegeben, ich treffe täglich mehrere, manche auch nervig, und vielleicht kriegt einer mal 20 Cent, doch der hetzerische Grundton dieses Artikels (&#8220;Betteln und Hausieren verboten!&#8221;) gefiel mir gar nicht. Betteln ist Schwerarbeit, soll die nassforsche Dame sich doch mal 2 Tage vor den Hauptbahnhof oder in die Obernstraße setzen.</p>
<p><span id="more-934"></span></p>
<p>Passend dazu der fette Seite-1-Aufmacher mit den einfach so freigelassenen Triebtätern, als habe jemand versehentlich oder unwissentlich &#8211; diese weltfremde Justiz (!) &#8211; ein Gatter geöffnet, dass solche Unholde direkt in unsere Freiheit führt. Wahr ist lediglich, dass der europäische Gerichtshof festgestellt hat, dass Sicherheitsverwahrung nicht willkürlich nachträglich und vor allen Dingen rückwirkend angeordnet werden kann. Nun also überall diese Serientriebtäter unterwegs, jeder braucht 5 Polizisten zur Bewachung, das kurz vor dem Weihnachtsgeschäft, einfach weg mit solchen Typen, bloß weg, irgendwie, weggeschlossen, weggeschossen &#8230; </p>
<p>So, das sind also am Mittwoch, den 11.8., wie ich lese, die Hauptprobleme in Deutschland &#8211; Bettler und Triebtäter, und aus der nahen Ferne winkt uns schon der nächste Aufschwung zu. Also da braucht es keinen Wallraff mehr, um zu sehen, was dahinter steckt: Volksverdummung großen Stils! Unsere Massenmedien versuchen es leider immer wieder, Volksunmut und Zorn über die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse zu kanalisieren und  umzulenken, auf billige und willige Sozialverlierer.</p>
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		<title>Zucker, Loveparade und Latte Macchiato Mütter</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 12:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>knoxx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Das &#8220;Zucker&#8221; hat 3-jährigen Geburtstag. Ich gratuliere ganz herzlich, denn das &#8220;Zucker&#8221; ist das Beste, was in den letzten 10 Jahren in Bremen passiert ist.
Zucker macht glücklich &#38; macht froh &#8211; manche späten Latte Macchiato Mütter weniger, nämlich solche, die denken, dass sie das Kinderkriegen persönlich erfunden haben und deswegen mit ihren gestylten Blagen überall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#8220;Zucker&#8221; hat 3-jährigen Geburtstag. Ich gratuliere ganz herzlich, denn das &#8220;Zucker&#8221; ist das Beste, was in den letzten 10 Jahren in Bremen passiert ist.<br />
Zucker macht glücklich &amp; macht froh &#8211; manche späten Latte Macchiato Mütter weniger, nämlich solche, die denken, dass sie das Kinderkriegen persönlich erfunden haben und deswegen mit ihren gestylten Blagen überall Vorfahrt genießen. Denen würde ich gerne mal zu einer Mutter-Kind-Kur in einem anti-autoritären Kinderladen der 70-er Jahre verhelfen.</p>
<p><span id="more-917"></span></p>
<p>So&#8217;n Pech, dass der Duisburger OB partout nicht zurücktreten will, schließlich hat er nur noch abgenickt, was alle wollten: die große Sause im maroden Duisburg. Jetzt braucht man einen Sündenbock. Wirklich? Selbst das echt gut organisierte Alternativ-Festival Roskilde hatte vor ein paar Jahren seine Toten und Verletzten, und auf dem Freimarkt hat es auch schon heftige Unfälle gegeben. Bei solchen Menschenaufläufen ist eben auch eine flexible, sensible Polizeiführung von Nöten, die die Menschen nicht nur wie Schlachtvieh durch die Gitterzäune treibt.</p>
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		<title>strange days&#8230;es ist so heiss&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 23:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>knoxx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich haben sich zwei liebe Menschen, Helden meiner frühen Jugend, in ihr Kifferparadies begeben &#8211; kluge, witzige Köpfe, Hans-Georg Behr und Fritz Teufel. Weiteres siehe unter Literatur bei amazon. Der Asphalt schmilzt auf dem O.-weg und Hans Neuenfels inszeniert &#8220;Lohengrin&#8221; am Bremer Goethetheater. Sorry, die Hitze, nein, no no, es ist leider Bayreuth, too bad. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich haben sich zwei liebe Menschen, Helden meiner frühen Jugend, in ihr Kifferparadies begeben &#8211; kluge, witzige Köpfe, Hans-Georg Behr und Fritz Teufel. Weiteres siehe unter Literatur bei amazon. Der Asphalt schmilzt auf dem O.-weg und Hans Neuenfels inszeniert &#8220;Lohengrin&#8221; am Bremer Goethetheater. Sorry, die Hitze, nein, no no, es ist leider Bayreuth, too bad. Prince hat sein supergeiles Konzert auch nur in Berlin geben, statt im AWD- oder sonstigem Stadthallendome gegeben. Bremen gar nix los? Doch, wir haben einen Helden: mein Bekannter, Mustafa, grüner Vertreter des Viertels hat Courage bewiesen, indem er ein Mädchen vor ihrem prügelnden Macho-Freund aus dem &#8220;arabischen&#8221; Milieu bewahrt hat. Selbst ein gezücktes Messer konnte ihn nicht schrecken: Gut gemacht, Mustafa!</p>
<p><span id="more-910"></span></p>
<p>Leider, leider können wir augenscheinlich nicht integrationswillige Jugendliche nun nicht mehr so einfach durch Abschiebung loswerden. Jetzt rächt sich die ignorante CDU-Politik der beginnenden 90-er Jahre (&#8220;Deutschland ist kein Einwanderungsland&#8221;). Da hätte sanfter Druck, fordern &amp; vor allen Dingen fördern, die Dinge noch richten können. Doch heutzutage haben sich längst die Gewichte von Multi-Kulti hin zu der Entwicklung von Parallelgesellschaften verschoben. Wir haben Menschen ins Land gelassen, die uns scheißegal waren, also haben wir nun den Salat: Die wollen mit unserer angeblichen &#8220;Leitkultur&#8221; nix zu tun haben, und unsere Frauen sind für o.a. Machos nur &#8220;Schlampen.&#8221; Wegsehen klappt nicht mehr!</p>
<p>Da fällt mir die kämpferische Juristin Kerstin Heise aus Berlin-Neuköln ein, wieder so ein Suizid, der einen mit so vielen Fragen zurücklässt. Die 48-jährige Juristin, wollte bald ihr Buch, mit kämpferischem Titel &#8220;Das Ende der Geduld&#8221;, veröffentlichen und hatte erklärt: &#8220;Wenn wir nicht rasch und konsequent handeln, wenn wir unsere Rechts- und Werteordnung nicht entschlossen durchsetzen, werden wir den Kampf gegen die Jugendgewalt verlieren.&#8221;</p>
<p>Warum greift diese &#8220;Kultur&#8221; des gleichgültigen oder ängstlichen Wegsehens so um sich, dass ein mutiger Typ wie Dominik Brunner posthum zum HELDEN erklärt wird? Warum werden jetzt härteste Strafen für die beiden zufälligen jugendlichen Schläger von Boulevard &amp; Stammtisch gefordert? Es ist unser aller schlechtes Gewissen! Da müsste wirklich mal ein &#8220;Ruck&#8221;  durch unsere Gesellschaft gehen. Wie wollen wir zukünftig zusammenleben? Oder soll es immer weiter mit dem &#8220;rat race&#8221; gehen, sprich Entsolidarisierung und fortschreitende Erosion unserer Werteordnung, dann sehe ich schwarz.</p>
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		<title>Globalisierter Fußball</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 23:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>galeff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wer im Fußballspielen erfolgreich ist, kommt meist in der Welt viel herum. Was zählt ist die Leistung des Spielers, deshalb gehört &#8220;Multi-Kulti&#8221; zum Alltag nicht nur deutscher Liga-Vereine. Dies belegt beispielsweise auch diese interessante Nationalspieler-Übersicht, in der man sehen kann, in welchen Ländern (Vereinen) die Nationalspieler der Fußball-WM 2010 weltweit spielen (Mauszeiger oben über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://wp1105026.wp140.webpack.hosteurope.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/fussball_bunt.png" alt="Fußball globalisiert" title="Fußball globalisiert" width="445" height="359" class="alignleft size-full wp-image-906" /><br />
Wer im Fußballspielen erfolgreich ist, kommt meist in der Welt viel herum. Was zählt ist die Leistung des Spielers, deshalb gehört &#8220;Multi-Kulti&#8221; zum Alltag nicht nur deutscher Liga-Vereine. Dies belegt beispielsweise auch <a href="http://www.estadao.com.br/especiais/2010/06/copa_jogadores.shtm">diese interessante Nationalspieler-Übersicht</a>, in der man sehen kann, in welchen Ländern (Vereinen) die Nationalspieler der Fußball-WM 2010 weltweit spielen (Mauszeiger oben über die Flaggen bewegen). Man erfährt aber zum Beispiel auch, welche Nationalspieler (weltweit) in deutschen Vereinen spielen (Mauszeiger unten über die deutsche Flagge bewegen). Danke an Kevin aus Hamburg für diesen schönen Link!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Viertel lebt &#8230;?</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 05:19:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>knoxx</dc:creator>
				<category><![CDATA[Viertel-Geschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Nacht, so kurz vor eins am O.-weg: überall halten Polizeiwagen vor Gaststätten, vom Theatro bis zum Wohnzimmer. &#8220;Achtung, sofort Tische und Stühle wegräumen und Außengastronomie einstellen, Sperrstunde Mitternacht längst überschritten, es drohen hohe Bußgelder!&#8221; Die Streifenwagen wurden auf Anwohnerbeschwerden hin tätig, dazu sind sie laut Gesetz verpflichtet. Nun aber war in Absurdistan folgendes zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Nacht, so kurz vor eins am O.-weg: überall halten Polizeiwagen vor Gaststätten, vom Theatro bis zum Wohnzimmer. &#8220;Achtung, sofort Tische und Stühle wegräumen und Außengastronomie einstellen, Sperrstunde Mitternacht längst überschritten, es drohen hohe Bußgelder!&#8221; Die Streifenwagen wurden auf Anwohnerbeschwerden hin tätig, dazu sind sie laut Gesetz verpflichtet. Nun aber war in Absurdistan folgendes zu beobachten: gleichzeitig blühte das Geschäft der Schattengastronomie, der Imbisse und Kioske enorm auf und die &#8220;Sommerparty&#8221; verlegte sich vollends unkontrolliert auf die Straßen und Plätze im Viertel.</p>
<p><span id="more-896"></span></p>
<p>Auf unserer beliebten Kreuzung wurde wieder Fußball gespielt. Irgendwie voll die Verwaltungsanarchie, die darauf aus ist, den Wirten das Leben so schwer wie möglich zu machen. Demnächst kommt wohl wieder ein verheizter Pseudo-Öko und leiert eine totale Anti-Raucherin wie in Bayern an. Wann verbieten wir Autos in der Innenstadt, wann den täglichen Fleischverzehr und den Gebrauch von Spraydosen und Mobiltelefonen in geschlossenen Räumen? Heute morgen: wieder ordentlich Müll auf der Straße. Beim aktuellen Viertelfest sind übrigens Bierflaschen verboten, aber nur für die Gastwirte, alles andere ist &#8220;Außer-Haus-Verkauf&#8221;. Von der Breminale her ist der Osterdeich immer noch mit Glasscherben übersät, es gab etliche Fußverletzungen. &#8220;Hallo Stadtamt, hallo Viertelbürgermeister, hallo Beirat, hallo Bürgermeister! Was geht hier ab in Absurdistan?&#8221;</p>
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		<title>Gepflegtes rumgeilen????</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 11:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>knoxx</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ach, wieder ein unrühmlicher bremischer Niedergang. Jammer, Jammer, schluchz &#8211; was ist aus &#8220;unserem&#8221; Becksbier geworden! Man hätte den Belgiern nicht trauen dürfen, dann warns die Brasilianer, und jetzt ist es &#8220;a global player&#8221;.

Wir kennen das Muster: zuerst mussten die Brauereipferde dran glauben, dann wurden die Grünen Segel gestrichen, schließlich die treue Belegschaft &#8211; natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, wieder ein unrühmlicher bremischer Niedergang. Jammer, Jammer, schluchz &#8211; was ist aus &#8220;unserem&#8221; Becksbier geworden! Man hätte den Belgiern nicht trauen dürfen, dann warns die Brasilianer, und jetzt ist es &#8220;a global player&#8221;.</p>
<p><span id="more-891"></span></p>
<p>Wir kennen das Muster: zuerst mussten die Brauereipferde dran glauben, dann wurden die Grünen Segel gestrichen, schließlich die treue Belegschaft &#8211; natürlich bei  verbesserten Gewinnen &#8211; reduziert. Jetzt nervt der globale Bläher mit grauenvollen Werbesprüchen a la &#8220;lieber ein geiles Bier als ein gepflegtes Pils&#8221;, um sich bei den Kids ranzuschmeißen. Iiih, das hat was spannermäßiges. Ja, und gleichzeitig soll das einst herbe Hopfengetränk gegen Männerdurst nun weichgespült auch durch Frauenkehlen perlen. Oh, Becks so auf den Hund gekommen, aber die Konzernleitung interessiert nur noch, ob die Chinesen und Brasilianer auf den Hopfen&amp;Malz-Fake reinfallen. Ob die Leutchen dort den Unterschied zwischen geil und gepflegt kennen?</p>
<p>Klose hat gepflegt ein geiles Tor gemacht, uns Merkel ist geil gepflegt ausgeflippt da auf der Tribüne. Übrigens, ich hab&#8217;s gewusst bzw. erahnt: diese Holländer, jetzt werden sie mal Weltmeister.</p>
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