Auffrischung Thema: Verkauf der Häuser durch Verein für Blinde an Imogrund

Autor: Suzie Q.

 

 

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Tristesse deluxe in der Luisenstr.: der „schöne“ Garten….für 390.000,- €

 

@ein Beobachter:

Es besteht noch immer die Meinung, dass der Verkauf von 8 Immobilien an solch zerstörerischen Immobilienhai verhinderbar gewesen wäre.

Bsp.:vor Jahren wurde das Wiener Ensemble in der Weberstr. von der GeWoBa gekauft und somit für die Bewohner=Mieter zu sozialen Mietbedingungen erhalten.
Das wäre auch für die Häuser Schild-/Luisenstr. und Sielwall denkbar gewesen, wenn sich der Beirat stark gemacht hätte.

Es wird nach wie vor arg bezweifelt, dass das OrtsamtMitte/der Beirat keinerlei eigenständige Information über den Verkauf hatte.

Richtig ist, das von Mieterseite aus das Ortsamt Mitte/der Beirat über den Verkauf informiert wurde.
Möglich war das erst (nur), nachdem wir Mieter vor vollendeten Tatsachen standen und sich jemand mit diesen Missständen auseinander zu setzen begann und aktiv wurde.

Der Verein für Blinde  – als ehemaliger Vermieter und Eigentümer der genannten Häuser – hat die Mieter „im Vorfeld“ lediglich über den schon abgewickelten Verkauf informiert.

Das die Mieter hier in Ruhe leben möchten, steht gar nicht zur Debatte 😉

Doch daran werden sie zunehmend gehindert, durch z.B. steigende Mietkosten.

Fakt ist:

in einigen Häusern wurden mal eben die Mieten um 20% erhöht-durch den mittlerweile ehemaligen Neubesitzer Hr. Nitzsche von Imogrund (= ehemaliger Eigentümer der Häuser Schildstr.1 und 2 und ehemaliger Eigentümer einiger Häuser der Luisenstr., aber noch Eigentümer einiger anderer Häuser in der Luisenstr. und des Hauses am Sielwall). Klingt verwirrend, sorry, aber genauso ist es auch von Immobilienhaien beabsichtigt und wird genau so durchgezogen.

Die Häuser Schildstr. 1 und 2 haben schon wieder einen neuen Eigentümer/Vermieter, denn Hr. Nitzsche veräußerte genannte Häuser nach nur knapp einem Jahr an den nächsten Investor, der wiederum seit Jan. 2012 Eigentümer ist und beide Häuser schon längst wieder über den mitverdienenden Makler Hr. Honermeier von Pannier-Immobilien, via Internet zum Verkauf anbieten läßt.

Kurzfassung: Nitzsche 1 Jahr lang u.a. Eigentümer der Häuser Schildstr. 1 und 2, stößt selbige an neuen Investor, aus Hamburg kommend, ab.
Der ist nun ein knappes viertel Jahr der Eigentümer und bietet auch schon wieder die beiden Häuser zum Verkauf an.
Imogrund verkaufte auch das Haus Luisenstr.8, „zahlte die Mieterin aus“, die allerdings davon nichts hat, da die neue höhere Miete diesen Notgroschen rasch auffressen wird.

Der Verkaufspreis des nun leer stehenden Hauses wurde von N. um 60.000,-€ erhöht.
Makler Honermeier scharwenzelt hier rum, in der Hoffnung Kaufinteressenten zu finden (das feilgebotene Haus mit dem „schönen Garten ca. 3x3m, siehe obiges Bild, ist in desolatem Zustand), um die Prämie einstreichen zu können.
Zwischenzeitlich erwarb er nachweislich mindestens 1 Haus selber in der Luisenstr…….na schönen Dank für diese Nachbarschaft……
In der Luisenstr. wird in einem anderen Haus, aus dem kürzlich eine Mieterin auszog, eine Wohnung frei gehalten = nicht weiter vermietet.
Mit allmählich beginnendem Leerstand läßt es sich besser verkaufen.
In den Häusern Schildstr. 1 und 2 leistet seit 07.03.2012 (ohne vorherige Ankündigung/Mitteilung an die Mieter) eine Putzfrau Arbeit im Treppenhaus. Zukünftig 1x /Woche.
Ein seit Jahren und ohne Beanstandung regelmäßig gepflegtes Treppenhaus -durch die dort wohnenden Mieter- verursacht nun zusätzliche Kosten.
Auch so kann man  für weiteres Unwohlsein sorgen und zu erwartenden Neu-Neu-Neu-Neu-Neu Eigentümern etwas vorführen….Makulatur auf Hochglanz gebracht.
Eine Verwaltung, ein Eigentümer….Personen die man noch nie persönlich sah, bestimmen darüber, welche -auch unnötigen- Kosten Mietern aufgedrückt werden.

Absurd und unzumutbar finde ich persönlich: vor den Häusern wird permanent gepinkelt und gekotzt, die Gröhlerei ist ein weiteres Problem.
(Das Lagerhaus und mit-profitierende Kneipiers lassen 1 € Jobber die Strassen säubern….)

Nitzsche seinerzeit als Eigentümer darauf angesprochen und um Abhilfe gebeten, interessiert(e) das garnicht.

Stattdessen zerfledderte er das gesamte grüne Gartenareal, verkaufte ein 300 qm großes Gartengrundstück an Hausbesitzer des Körnerwall, erhöhte Mieten, verkaufte bislang einige der Häuser, streicht seinen Gewinn ein und kümmert sich einen Scheissdreck um die Menschen, die mit seinen üblen Wohnwert mindernden Hinterlassenschaften leben müssen.
Anfängliche Resonanz der Mieter auf die negativen Veränderungen ruht derzeit.

Das „Herz des Viertels“ existiert nicht mehr.
Etwas anderes schlägt.
Und nutzt die Chance, sich breitzumachen:
Immobilienhaie wie Imogrund, Makler etc.

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2 Responses to “Auffrischung Thema: Verkauf der Häuser durch Verein für Blinde an Imogrund”

  1. laubenpieper sagt:

    Gegen den „schönen“ Garten ist das, was in Naturgarten Büchern als
    grüne Wüste (Thujahecke und Rasen in Streichholzlänge) bezeichnet
    wird, noch die reinste Oase. Unfassbar, wozu Ordnungs-Fetischisten
    fähig sind, wenn ihnen freie Hand gelassen wird.

  2. spot sagt:

    Ich traue meinen Augen nicht. Ist das Spring Derby von der Stadthalle
    in euren Garten verlegt worden? Der zweifache Ochser steht
    schon, es fehlt nur noch der grosse Wassergraben. Echt unglaublich.

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